Meine Kurzgeschichte

Winterschlaf

Eine klitzekleine Kurzgeschichte von mir geschrieben

Draußen ist es verschneit und ich kuschel mich in meine Decke ein, leise Musik im Hintergrund macht mich schläfrig! Plötzlich erscheint ein helles Licht und eine sanfte Stimme ruft nach mir! Ich folge ihr und bin in einer anderen Welt, wo es  traumhaft schön ist und wie im Märchen, der Schnee sieht aus wie Zuckerwatte und dann gehe ich auf ein kleines Häuschen mitten im verschneiten Wald zu, dort öffnet mir eine ältere Frau, die aussieht wie ein Engel und bittet mich herein! Sie erzählt mir ihre Geschichte, die so schön ist, dass ich für kurze Zeit die Luft anhalten muss! Ihr ganzes Leben war eine Leichtigkeit, was wir uns kaum noch vorstellen können! Daraufhin frage ich sie, wie dies denn gehen würde? Da meinte sie: "Nur wenn man mit sich selbst zufrieden ist und absolut im Reinen, dann ist es möglich! Die Liebe trägt uns in eine bessere Welt, welche uns verzaubert!" Auf einmal wache ich aus meinem Winterschlaf auf und mir wird ganz warm ums Herz, es fühlt sich alles so leicht an...

@Claudia (Kicky)

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Mein Teenyerlebnis


Meine Freundin Moni und ich waren mit 14/15 Jahren in einem Turnverein angemeldet, der einmal wöchentlich war! Zuerst gingen wir dort auch regelmäßig hin, aber irgendwann dachten wir uns so, dass wir die Zeit auch anders nutzen könnten und sind in die örtliche Jugenddisco gegangen! Das ging auch eine Zeitlang gut, bis wir eines Abends froh gelaunt nach Hause gehen wollten, als auf einmal meine Mama auf uns zu kam und fragte: "Na, wo kommt ihr denn her?" Da wir aus einer ganz anderen Richtung kamen, ahnte sie natürlich, dass wir nicht zum turnen gegangen sind! Nun blieb uns nichts anderes übrig, als zu sagen, wo wir waren! Sie war ziemlich sauer und auch mein Papa, der es kurz danach erfuhr! Ein paar Tage später sollte ich bei meiner Freundin übernachten, da ihre Schwester heiratete! Doch mein Papa hatte es mir daraufhin verboten! An diesem Tag erlaubte mir dann meine Mama, dass ich wenigstens ein paar Stunden zu der Hochzeitsfeier gehen durfte! Wie meine Eltern mir erklärten, waren sie am meisten enttäuscht, dass wir so getan hatten, als wenn wir in diesen Turnverein gingen und als wir gefragt wurden, wie es gewesen sei, ihnen "eine Geschichte" auftischten! Aber wir dachten, dass wir sowieso nicht in die Jugenddisco gedurft hätten! Das nahmen wir uns zu Herzen und seitdem erzählten wir auch, was wir vorhatten! Somit erreichten wir letztendlich mehr, auch wenn wir trotzdem nicht alles durften, doch es war für uns ein kleines Abenteuer! Jahrzehnte später bleibt es immer noch als aufregendes, aber auch sehr lehrreiches Erlebnis in unserer Erinnerung!

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Meine Kindheit und Teenyzeit

Am 17. Juni hatten meine Eltern die Zeit verpasst und sind in einem öffentlichen Garten eingeschlossen worden, meine Mama war zu dieser Zeit im neunten Monat schwanger! Sie bekam dort die ersten Wehen, als mein Papa ihr half über den Zaun zu klettern! Irgendwie hatte es wohl funktioniert, denn kurz danach lag sie im Braunschweiger Krankenhaus! Ich hatte meine Mama stundenlang gepiesakt bis ich am nächsten Morgen, dem 18. Juni 1960 um exakt 7.45 Uhr den Weg ans Tageslicht gefunden hatte! Die Hebame rief meinen Papa an und meinte: "Es ist ein Mädchen, ein richtiges Pummelchen!" Von da an musste ich, ob ich wollte oder nicht, mit diesem Namen ziemlich lange leben! *grins* So in etwa 2 Monate später nach meiner Geburt zogen meine Eltern mit mir nach Hagen/NRW! Dort wurde ich erstmal verhätschelt nach allen "Regeln der Kunst!" Die ersten 3 Jahre vergingen, dann kündigte sich mein Brüderchen an! Am 6. September 1963 ging alles rucki zucki, die Fruchtblase meiner Mama platzte, sie wurde schnell ins Krankenhaus gefahren und ca. zwei Stunden später erblickte mein Bruder Peter, von meinen Eltern liebevoll Mondel genannt, um 19.45 Uhr das Licht der Welt, indem er die Hebame in hohem Bogen anpinkelte! *schmunzel* Ich fand es total super, nun ein Geschwisterchen zu haben! Einmal, da lag mein Bruder noch im Kinderwagen, wollte ich ihn mit Erdbeeren füttern, die er angewidert ausspuckte! Irgendwann baute uns mein Papa ein Etagenbett! Ich schlief oben! Mondel ist oft abends auf der Leiter zu mir hochgekrochen! Wir verlebten eine glückliche Kindheit, fuhren mindestens einmal im Jahr mit unseren Eltern zu unserer Oma väterlicherseits nach Minden! Unser Opa starb einen Tag, bevor mein Bruder 2 Jahre alt wurde! Unsere Großeltern mütterlicherseits wohnten in Hagen und kümmerten sich auch sehr lieb um uns! Weihnachten war die Familie eigentlich immer zusammen, das war sehr schön! An Kindergeburtstagen dachte sich mein Papa irgendwelche Spiele aus, für den Gewinner gab es einen kleinen Preis! Außerdem erzählte uns unser Papa oft Gute-Nacht Geschichten, die er sich selbst ausdachte! Wenn er anfing, wusste er noch nicht, wie die Geschichte ausging! Es war jedes Mal sehr spannend! Ich wurde schon mit 5 Jahren eingeschult bevor Mondel in den Kindergarten kam! Als ich 9 Jahre war, zogen wir um, nur ein paar Strassen weiter! Unter uns wohnte ein Mädchen, sie heißt Jutta, mit ihren Eltern und ihrem Bruder! Sie ist ungefähr 2 Jahre jünger als ich, wir freundeten uns an! Als ich 11 Jahre war, hörte ich zum erstenmal den Song Co Co von Sweet im Radio und dann schaute ich Disco mit Ilja Richter und war total begeistert von den 4 Süßen, seitdem war ein neuer Sweetfan "geboren"! Jutta, meine Schulfreundin Moni und noch eine andere Freundin, sie heißt Sabine, waren ebenfalls Sweetfans und jede schwärmte für einen anderen der Glamrock-Band, so kamen wir uns wenigstens nicht ins Gehege! Jutta durfte manchmal bei mir übernachten! Dann schrieben wir ausgedachte Texte über Sweet, wie wir sie kennenlernen und so, fast jede Bravo wurde gekauft! Meine Tapete war mehr oder weniger mit Sweet-Postern zugeklebt sowie einigen anderen Bands der 70er, unter anderem T. Rex/Smokie/Suzi Quatro/ABBA! Im Urlaub fuhren wir fast jedes Jahr an die Nordsee auf die ostfriesischen Inseln! Mit 14 lernte ich auf der Insel Wangerooge meine Teenyfreundin Kathy kennen, sie kommt aus Essen, ab da sind wir fast nur noch nach Wangerooge gefahren, weil sie mit ihren Eltern auch dorthin fuhr und erlebten eine super Zeit! Wir konnten zusammen Tränen lachen und dachten uns viel Quatsch aus! Alle Typen, ob Kinder, Teenys oder Erwachsene betitelten wir als Opas! Ein schlechtaussehender Typ mit kurzen Haaren war ein Hornopa, ein schlechtaussehender Typ mit langen Haaren ein Hummelopa, ein gutaussehender Typ mit kurzen Haaren war ein Schnipelopa und ein gutaussehender Typ mit langen Haaren ein Flitteropa! Wir nannten sie "Oppas" mit 2 PP's! Die Mädchen und Frauen waren die dazugehörigen Omas! *schlapplach* Mit 14 waren Kathy und ich in Essen in der Grugahalle auf einer Löwenverleihung! Da sangen u. a. auch ABBA/Mud/Peter Orloff/Bernd Clüver/Jürgen Marcus und Udo Jürgens sowie James Last! Ab unserem 15. Lebensjahr kauften wir uns fast alle Klamotten gleich und gingen im Partnerlook! Es war eine unbeschwerte Teenyzeit! Mit meiner Schulfreundin Moni, die mit mir in eine Klasse ging, hatte ich auch super viel Spass! Wir hatten zusammen unsere ersten Freunde und vieles gemeinsam erlebt! Und unsere Eltern meldeten uns in einem Turnverein an, der einmal die Woche war! Da sind wir aber später nicht mehr hingegangen, sondern in die örtliche Jugenddisco! Unsere erste Zigarette probierten wir gemeinsam aus...

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